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Für den ZEIT WISSEN-Preis Mut zur Nachhaltigkeit 2014 wurden folgende Personen, Projekte und Initiativen nominiert.

Kategorie WISSEN


© Jens Boldt

Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit

Die Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit lehrt Studierende aller Fachrichtungen, eine nachhaltigere Gesellschaft mitzugestalten und das Thema Nachhaltigkeit im wissenschaftlichen Bereich zu etablieren. An der Universität Bremen wird das Projekt seit 2011 koordiniert, das Angebot richtet sich aber an alle deutschsprachigen Hochschulen. Lehrangebote werden so konzipiert, dass sie im Wahl- oder Wahlpflichtbereich und in verschiedenen Studiengängen genutzt werden können. Mithilfe von Lernvideos und Online-Betreuung ist das Programm zahlreichen Menschen zugänglich. mehr...
www.va-bne.de

https://www.youtube.com/watch?v=fULshgfxdH4&list=PLDcAKT2h1tsYbeDAyeO5aV1Q3PTpck-06&index=12

 


© Jens Boldt

Prof. Dr. Niko Paech

Mit seiner Forschung an der Universität Oldenburg ist Prof. Dr. Niko Paech ein Vordenker zum Thema Postwachstumsökonomie. Sein Ziel ist eine nachhaltige Ökonomie. Er gilt als »Prophet des Weniger«, der sich Gedanken für eine Zeit nach dem grenzenlosen Wachstum und dem dafür notwendigen Strukturwandel macht. Paech engagiert sich in diversen Institutionen mit Nachhaltigkeitsbezug wie der Ökobank, dem KoBE (Kompetenzzentrum Bauen und Energie) oder dem BUND und beweist damit, dass er nicht nur ein kluger Theoretiker ist. mehr...
http://postwachstumsoekonomie.org

https://www.youtube.com/watch?v=0hdl_mZH-u8&list=PLDcAKT2h1tsYbeDAyeO5aV1Q3PTpck-06&index=13

 


© Jens Boldt

KITA21 – Die Zukunftsgestalter

»KITA21« ist ein Projekt der »S.O.F. Save Our Future-Umweltstiftung«. Gemeinsam mit der Leuphana Universität Lüneburg und der Freien und Hansestadt Hamburg unterstützt »KITA21« Einrichtungen von der Krippe bis zum Hort, die sich mit Schlüsselthemen wie Wasser, Energie, Konsum und Natur beschäftigen. Um Menschen für das Thema Nachhaltigkeit schon in jungen Jahren zu sensibilisieren, zeichnet das Projekt seit 2009 entsprechende Bildungseinrichtungen aus. mehr...
www.kita21.de

https://www.youtube.com/watch?v=tltSB6MHokA&list=PLDcAKT2h1tsYbeDAyeO5aV1Q3PTpck-06&index=14

 

Kategorie HANDELN


© Natalie Bothur

Valentin Thurn

Seit vielen Jahren engagiert sich Valentin Thurn als Journalist. Mittlerweile Autor von mehr als 40 Dokumentationen zu sozialen, umwelt- und entwicklungspolitischen Themen, ist einer breiteren Öffentlichkeit insbesondere sein Film »Taste the Waste«, der den verschwenderischen Umgang mit Nahrungsmitteln in Industriegesellschaften zum Inhalt hat, bekannt. Die Initiative Foodsharing e. V., die Thurn mitgründete, veröffentlichte im Juni 2012 die Homepage foodsharing.de. Diese Internet-Plattform ermöglicht es Privatpersonen, Händlern oder Produzenten, überschüssige Lebensmittel kostenlos anzubieten oder abzuholen und somit alle Ressourcen optimal zu nutzen. mehr...
www.foodsharing.de

https://www.youtube.com/watch?v=AitCWi56jAw&list=PLDcAKT2h1tsYbeDAyeO5aV1Q3PTpck-06&index=15

 


© Jordi Huisman

Fairphone

Die Firma Fairphone hat ein gleichnamiges Handy entwickelt, das unter nachhaltigen Bedingungen hergestellt wird. Anders als herkömmliche Hersteller von Mobiltelefonen will Fairphone die Ausbeutung von Personen und Ressourcen sowie die Umweltbelastung bei Produktion, Betrieb und Entsorgung minimieren. Neben fairen Löhnen bedeutet das Müllvermeidung durch lange Haltbarkeit und die Verwendung von Ressourcen aus konfliktfreien Gebieten. mehr...
www.fairphone.com

https://www.youtube.com/watch?v=DmAreWENA2Q&list=PLDcAKT2h1tsYbeDAyeO5aV1Q3PTpck-06&index=17

 


© Natalie Bothur

Essbare Stadt Andernach

Mit dem Konzept »Essbare Stadt« entwickelt die Stadt Andernach seit 2010 einen neuen Umgang mit ihren Grünflächen. »Nachhaltigkeit«, »Biodiversität« und »urbane Landwirtschaft« sind die Schlagworte, unter denen das städtische Grün umgestaltet wird, um es nicht nur für die Augen, sondern auch für alle anderen Sinne erlebbar zu machen. Für die Jury wagte die Stadt damit einen »radikalen und neuen Blick auf die öffentliche Fläche« und schafft ein Bewusstsein für gemeinsames Eigentum und regionalen Anbau. Denn bedienen darf sich jeder kostenlos. mehr...
www.andernach.de

 

https://www.youtube.com/watch?v=gUivd8nSNgI&list=PLDcAKT2h1tsYbeDAyeO5aV1Q3PTpck-06&index=16