Besuchen Sie ZEIT WISSEN auf Facebook English Version
© Sven Paustian
Nachhaltiges Lernen

Bio-Bildung

Via ZEIT WISSEN • Andrea Böhnke, Hella Kemper, Anja Leuschner • 12.02.2019

Das Leibniz-Gymnasium in St. Ingbert lernt nachhaltig

Was ist die Idee?

Unser Gymnasium – seit 2016 Teil des Climate Action Project der Unesco-Projektschulen – lebt Nachhaltigkeit im Schulalltag: Die Schülergenossenschaft InnoGrün vertreibt ökologisches Schulmaterial wie Hefte und Blocks aus recyceltem Papier, Trinkflaschen aus Edelstahl und T-Shirts aus Fair-Trade-Stoffen. In der Mensa bieten wir Fair-Trade-Produkte und viel regionales Bioessen an. Die Toiletten werden mit Regenwasser gespeist, am Brunnen können alle Schüler ihr Trinkwasser kostenlos zapfen.

Was waren die größten Hindernisse?

Auch Kinder und Jugendliche müssen lernen, ihre Komfortzone zu verlassen. Viele der rund 700 Schüler wissen nicht, dass wir nachhaltig handeln. Es bleibt schwierig, Bildung für nachhaltige Entwicklung im Bewusstsein junger Menschen zu verankern.

Wie geht es weiter?

Unsere Schule will Nachhaltigkeit als Fach anbieten und unsere Ideen weitergeben.

Bild des Benutzers ZNadmin
von
ZNadmin

Das saarländische Gymnasium ist seit 1990 Mitglied im UNESCO-Projektschulnetzwerk und seit 2016 Fair-Trade-Schule. Die Schule beteiligt sich am internationalen UNESCO-Projekt »Climate Action Project (CAP)«, das anhand von Klimabildung einen ganzheitlichen BNE-Ansatz verfolgt. Die Schülergenossenschaft »InnoGrün« bietet unter dem Motto »regional, bio, fair« nachhaltige Produkte an. Genauso zeigen beispielsweise die Regenwassernutzungsanlage oder die helligkeits- und bewegungsgesteuerte Lichttechnik, dass diese Schule Vorreiter in Sachen Klimaschutz ist und nach außen ein klares Zeichen für nachhaltiges, klimabewusstes Wirtschaften setzt.