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© Maria Feck
Klimabewusstsein

Erste Stunde: Klima

Via ZEIT WISSEN • Lisa Hertwig, Hella Kemper, Jakob Wittmann • 18.02.2020

Der Hamburger klima:kongress bringt Ökologie in die Schule

Was ist die Idee? Im Sommer veranstalten wir zum fünften Mal in Hamburg den klima:kongress – wir werden wieder mit mehr als 500 Schülern und Schülerinnen Umweltthemen diskutieren. Wissenschaftlicher Input ist wichtig, wenn in Vorträgen oder Workshops auf die Fragen der Jugendlichen eingegangen wird. Sie wollen wissen, wie sie zum Umweltschutz beitragen können, wie der Klimawandel ihr Leben betrifft. Die Ernsthaftigkeit der Diskussionen zeigt, dass es einen Unterschied macht, ob man etwas tut oder nicht. Den klima:kongress ins Leben gerufen haben das Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit der Universität Hamburg und die Initiative NAT, die junge Menschen in Naturwissenschaft und Technik fördert.

Was waren die größten Hindernisse? Bis heute bekommen wir weder Fördergelder noch Projektmittel. Sponsoring vermeiden wir, weil es eine Veranstaltung für Minderjährige ist. Unterstützt werden wir aber von den Hamburger Hochschulen: Wir tagen in den Räumen der Unis, und die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen nehmen in der Regel kein Honorar.

Wie geht es weiter? Im Juni verbinden wir den Kongress erstmals mit einer Zukunfts-Expo, auf der Unternehmen nachhaltige Projekte vorstellen können und damit helfen, den Kongress zu finanzieren. Einzelnen Projekten wird das von der NAT-Initiative entwickelte clean:tech-Label verliehen.

 

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Der Schülerkongress findet seit 2016 jährlich in Hamburg statt und lädt Schülerinnen und Schüler ein, die Welt der Wissenschaft zu entdecken. Dabei rückt die Initiative Naturwissenschaft und Technik (NAT) die Forschung rund um den Klimawandel in den Fokus der Besucher. Die Initiative arbeitet eng mit Wissenschaftlern der Hamburger Hochschulen und Forschungseinrichtungen zusammen, um jungen Menschen ein wissenschaftlich begleitetes Format zu bieten, in dem sie sich mit den wichtigen Fragestellungen rund um den Klimawandel auseinandersetzen können. Durch den angeschlossenen Schülerbeirat sind sie auch selbst an der Gestaltung des Kongresses beteiligt.