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© M. Prinke/Flickr
Offshorewindparks

Jetzt wird beim Wellenreiten Strom gemacht

Via ZEIT ONLINE • 16.02.2017

Schwimmende Inseln, die Stürmen trotzen: Das Windrad der Zukunft wird nicht mehr in den Meeresgrund gerammt. Es treibt auf hoher See. Die Lösung aller Energieprobleme?

Sturm und das tagelang – das Meer wäre der beste Ort, um Windräder zu installieren, wäre es nicht so rau und zerstörerisch. Bislang gilt: Je weiter draußen, desto teurer sind Offshoreanlagen. In tiefem Wasser lassen sich Windräder bisher gar nicht verankern: Zu heftige Wellen, zu viel Korrosion, zu großer Druck, zu rohe Naturgewalten. Ingenieure aus Japan und Europa arbeiten trotzdem schon an Prototypen für Windkraftanlagen, die auf hoher See im Meer treiben und so Wellen und Wind trotzen sollen. Funktioniert das, könnte Strom vom Meer eines Tages den weltweiten Energiebedarf decken.

Offshoreparks in Nord- und Ostsee, die gibt es schon. Gebaut im Zuge der Energiewende – wenn auch mancherorts mit deutlicher Verzögerung. Sie ruhen auf Tripods, Jackets oder einem Monopile als Fundament. Tripods sind Dreibeine, Jackets fachwerkartige Stahlkonstruktionen, die unter Wasser das Windrad halten. Auf einem Einzelsockel hält ein festes Fundamentrohr die Anlage.

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